Die Umsetzung des Projekts „Digitales Landschaftsmodell für das Helmstedter Revier“ geht in die nächste Phase. Nachdem der Auftrag im Januar 2026 im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung an die ArcTron 3D GmbH vergeben wurde, fand am 24. Februar 2026 in Helmstedt der erste gemeinsame Workshop mit der Wirtschaftsregion Helmstedt, dem Planungsverband Buschhaus und dem Auftragnehmer statt.

Mit dem digitalen Landschaftsmodell soll die Entwicklung des Helmstedter Reviers anschaulich und zukunftsorientiert dargestellt werden. Ziel ist es, die tiefgreifende Transformation der ehemaligen Braunkohleregion digital sichtbar zu machen und damit sowohl Planungs- als auch Vermarktungsprozesse zu unterstützen.

Im Mittelpunkt des Treffens stand die konzeptionelle Ausarbeitung des Projekts. Gemeinsam wurden mögliche Darstellungsformen, inhaltliche Schwerpunkte und die grundsätzliche Struktur des digitalen Modells erörtert. Ein besonderer Fokus lag hierbei auf der Zielgruppenorientierung und den unterschiedlichen Anforderungen von Bauplanern, Investoren, Bildungseinrichtungen und der interessierten Öffentlichkeit.

Als zentrale Workshopergebnisse wurden mehrere funktionale Bausteine definiert. Das digitale Landschaftsmodell soll künftig zahlreiche Fragen beantworten wie: Wie sah die Landschaft früher aus und wie könnte sie in Zukunft aussehen? Wie ist die infrastrukturelle Anbindung? Und wie entsteht die Energie vor meiner Haustür?

„Ich freue mich sehr, dass wir nun in die konkrete Umsetzungsphase starten. Im Workshop konnten uns bereits erste Veranschaulichungen präsentiert werden, die gezeigt haben, wie das digitale Landschaftsmodell künftig aussehen kann. Dadurch wird das Projekt erstmals wirklich greifbar“, betont Projektkoordinatorin Leonie Franetzki.

Im Anschluss an den Workshop begab sich die Projektkoordinatorin der Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH mit der ArcTron 3D GmbH auf eine gemeinsame Fahrt durch das Helmstedter Revier. Ziel war es, den beauftragten Fachleuten einen unmittelbaren Eindruck von den räumlichen Gegebenheiten, den sich wandelnden Flächen und den aktuellen Entwicklungsarealen zu vermitteln. Die Exkursion bot Gelegenheit, die Besonderheiten der Region aus erster Hand kennenzulernen und offene Fragen direkt im Gelände zu klären. Diese Vor-Ort-Eindrücke sollen nun in die weitere Ausarbeitung des digitalen Landschaftsmodells einfließen.

Mit dem Auftaktworkshop ist der Startschuss für die inhaltliche und technische Konkretisierung gefallen. In den kommenden Monaten wird das Projekt weiter ausgearbeitet. Ziel bleibt es, die Entwicklung des Helmstedter Reviers künftig digital erlebbar zu machen.

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