Austausch über interkommunale Zusammenarbeit: Landrat Gerhard Radeck und Thomas Klein, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH gemeinsam mit Dennis Weilmann, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg und Tobias Heilmann, Landrat des Landkreises Gifhorn sowie Vertretern von Volkswagen, der Stadt und der Wolfsburg AG.

Interkommunale Zusammenarbeit

Treffen zu wirtschaftlicher Entwicklung

Der aktuelle Stand zum Thema Trinity und die Frage „Wie können sich Gewerbe- und Industriegebiete in unserer Region bestmöglich entwickeln?“ standen jetzt im Mittelpunkt eines Treffens der Stadt Wolfsburg mit Vertretern der umliegenden Landkreise, von Volkswagen und der Wolfsburg AG. Dabei ging es um die grundsätzliche Zusammenarbeit der drei Kommunen Wolfsburg, Gifhorn und Helmstedt und entsprechende gemeinsame Maßnahmen, etwa im Bereich Verkehrssteuerung. Besonderes Augenmerk lag auch auf dem Projekt Trinity von Volkswagen und dem nach wie vor möglichen Bau eines neuen Automobilwerks in Warmenau mit den weitreichenden Effekten auf die Region insgesamt. Hier wollen die Stadt Wolfsburg und Volkswagen im Zuge der vertrauensvollen Zusammenarbeit die umliegenden Landkreise auf dem Laufenden halten. „Wir haben eine spürbare Geschlossenheit in der Region und einen engen Austausch zu dem Thema. Die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gewerbe- und Industriebetriebe ist für uns alle gemeinsam ein wichtiges Anliegen zur Sicherung von Arbeitsplätzen und der regionalen und kommunalen Wirtschaftsstandorte. Viele Projekte haben Auswirkungen über Stadt- und Landkreisgrenzen hinaus. Deshalb ist es wichtig, hier Hand in Hand zu agieren. Das gilt natürlich besonders für das Projekt Trinity“, betont Oberbürgermeister Dennis Weilmann. Gerhard Radek, Landrat Helmstedt: „Es geht um eine große Zahl hochqualifizierter Arbeitsplätze und mit dem Trinity um ein Produkt, das einen Quantensprung in der Automobiltechnologie bedeutet. Die Region hat schon immer von der wirtschaftlichen Strahlkraft Volkswagens profitiert. Gemeinsam müssen wir sicherstellen, dass dies auch zukünftig so bleibt. Die kontinuierliche Betrachtung und Optimierung der interkommunalen Infrastrukturen, auch und gerade in Hinblick auf die Ansiedlung weiterer Zuliefererbetriebe, die Lebensqualität der Einwohner und mit Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette, ist hier zielführend.“ Tobias Heilmann, Landrat Gifhorn: „Ich habe immer gesagt, dass es oberste Priorität hat, dass Volkswagen auch weiter in unserer Region investiert. Dies ist auch ein wichtiger Stabilisator unserer gemeinsamen Wirtschaftsregion. Die Kommunen rücken so noch enger zusammen. Auch in den Vorplanungen zum Verkehrskonzept hat sich schon gezeigt, dass auf den Landkreis Gifhorn und seine Kommunen an dieser Stelle Verlass ist.“ Dr. Jan Spies, Leiter Fabrikplanung Volkswagen: „Wir haben die Landkreise vom ersten Tag an in unsere Planungen zu einem möglichen Fabrikneubau in Warmenau eingebunden. Da hat sich in den vergangenen Monaten ein vertrauensvolles Verhältnis entwickelt. Von daher war es uns ein wichtiges Anliegen, die Landräte und Samtgemeindebürgermeister transparent und aus erster Hand über die aktuellen Entwicklungen zu informieren.“

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  • Interkommunale Zusammenarbeit: Stadt Wolfsburg